Aufschrei im Schlaf; durch schwarze Gassen stürzt der Wind,
Das Blau des Früblings winkt durch brechendes Geäst,
Purpurner Nachttau und es erlöschen rings die Sterne.
Grünlich dämmert der Fluß, silbern die alten Alleen
Und die Türme der Stadt. O sanfte Trunkenheit
Im gleitenden Kahn und die dunklen Rufe der Amsel
In kindlichen Gärten. Schon lichtet sich der rosige Flor.
Archiv für März 2007
Georg Trakl: Frühling der Seele
Veröffentlicht in Georg Trakl, Lyrik am März 15, 2007 | Kommentar schreiben »